Ein wundervoller Artikel über ein wunderbares Buch. The Secret ist mir Anfang der 2000er irgendwann über den Weg gelaufen. Doch Ende letzten Jahres habe ich mich noch einmal sehr aktiv damit auseinandergesetzt. Es hat auch mir zu mehr Fülle und Dankbarkeit geholfen. Dinge, die wir zu schnell vergessen.
Hey Marco, es ist so spannend über welche Offenbarungen wir uns immer wieder erreichen. Eben hab ich dein Abo gesehen und gedacht: „Was hat ihn jetzt dazu bewogen?“. Und dann sehe ich hier dein Kommentar und ha e die Antwort auf meine Frage. Es tut gut zu lesen, dass die Lehren aus „The Secret“ noch ein weiteres Leben verändert haben.
Ich hab vor 10 Jahren als erstes das Gesetz der Resonanz gelesen und The Secret hatte ich als Film geguckt. Im Grunde hat bei mir der innere Wandel dafür gesorgt, dass sich auch im Außen was verändert hat. Und egal auf welcher Plattform ich bin, ist The Secret oft der Türöffner zu dieser Welt und das finde ich wunderbar. Grüße
Gern. 😊 Auch wieder schön, dass mich dein Artikel gerade jetzt erreicht. Ich hatte nämlich Montag wieder so einen Tag voller „Synchronizitäten“ und auch wenn es nur kleine sind, schreibe ich jetzt den Artikel dazu zu Ende. Manchmal ist es wirklich verrückt, wie die Dinge sich schlussendlich fügen. Auch wenn man mal Jahre zurück denkt. Also nochmal danke und einen schönen Tag dir. 🌳 ☀️
Es gibt wahrscheinlich Bücher, die sind für die einen Heilmittel und für die anderen Gift. Das liegt wohl auch daran, auf welche ihrer Passagen man die eigene Aufmerksamkeit ganz besonders lenkt. Als ich THE SECRET zum ersten Mal las, kannte ich längst das Prinzip, glaubte aber, es wirke nur bei bestimmten Menschen, eben nicht bei mir. Weil nichts, was darin vorgeschlagen und geraten wurde, bei mir zu funktionieren schien. Vielleicht sollte ich auch sagen, dass ich nicht der geduldigste Mensch bin, allerdings auch beim Lesen den Eindruck hatte, es sei eine Anleitung, wie man gefühlt in 2 Sekunden von 0 auf 100 beschleunigt. Da ich zu jener Zeit gerade ziemlich frisch sozial abgestürzt und extrem knapp bei Kasse war - schließlich wollte ich auch endlich das tun, was mich glücklich machte, und das war eben nicht gerade das Immobilien- oder Drogengeschäft -, fühlte ich mich regelrecht verspottet, wenn dann vollmundig versprochen wurde: "Du kannst ALLES haben, was du willst, ALLES sein..." usw. Hinzu kommt ja noch, dass auch gesagt wird, wenn es nicht funktioniere, läge es nicht am Prinzip selbst, sondern an mir, dem Anwender. Indem ich es eben nicht richtig mache, nicht das Richtige denke usw. Ich fand es extrem ANSTRENGEND, immer das Richtige zu denken... Kurz: Die Dinge, die ich nicht zwingend in meinem Leben haben wollte, die "Nebenbei-Sachen", ließen sich leicht manifestieren: Gesundheit bis ins Alter (bin jetzt fast 70 und immer noch unglaublich gesund!), eine erfüllende Liebe (mit meiner Partnerin war und ist es oftmals so schön, dass ich es kaum glauben konnte/kann)... Ein Reichtum, den ich oftmals zu wenig achtete! Was ich aber wirklich dringend gebraucht hätte, war Geld, da ich nach meinem Absturz chronisch blank war. Geld mied mich hartnäckig, da konnte ich machen und denken, was ich wollte, da ging nichts. (Ist ein bisschen bis heute so, ganz, ganz allmählich kommt mehr, doch es ist meistens wie ein Tropfen auf den heißen Stein.) Daher ging ich davon aus, dass THE SECRET nicht mein Heilmittel, sondern weit eher mein Gift war, und ich sah zu, dass es sich eben NICHT lange in meinem Bücherregal aufhielt. Es kann gut sein, dass nun mehr zu mir fließt, aber ich habe mich abgefunden, habe Frieden geschlossen mit dem IST-Zustand. Schließlich bin ich Schriftsteller in einem Land, in dem maximal (so sagen es Statistiken) 5% der Bevölkerung noch Bücher lesen... - Eventuell könnte ich mich noch auf ein ICH-WEISS-NICHT mit Rhonda Byrne einigen, aber sie wollte ja wohl Lesern die sichere Gewissheit vermitteln, dass sie ihr Traumleben erschaffen könnten, und das ziemlich schnell.
Danke @Andreas H. Buchwald, für dein ausführliches Kommentar. Byron Katie ist mir durch ihr “The Work” ein Begriff. Auch das funktioniert, wenn man es zulässt. So wie du dein Erlebnis mit „The Secret“ beschreibst, wird greifbar, dass wir uns nicht in einer unendlichen Schleife der Möglichkeiten befinden. Wir werden älter und die Möglichkeiten, etwas zu ändern, schwinden. Ich habe für mich gelernt, dass Reichtum und Fülle niemals nur Geld sind. Geld mag ein Teil der Sorglosigkeit sein, aber ist niemals Reichtum. Natürlich ist mir klar, dass es diese oberflächlichen Dinge sind, die uns beschäftigen. Denn haben wir kein Geld, haben wir Sorgen, und das nicht zu knapp. Ich weiß das. Ich hatte viele Jahre lang zu wenig Geld.
Haben wir aber irgendwann begriffen, welche Schönheit der einzelne Moment enthält, welche Sicherheit das Dach über dem Kopf bietet, welche Sorglosigkeit der gefüllte Kühlschrank bietet, dann kann sich vieles ändern.
Ich erinnere mich heute noch an eine Nacht in Brasilien. Ich war nachts um 4 Uhr über die Grenze aus Uruguay gekommen, konnte kein Portugiesisch und brauchte einen Schlafplatz. Alle Hotels waren belegt oder wollten einem Landstreicher wie mir kein Zimmer geben. Mir blieb nichts übrig, als auf der Straße zu schlafen. Mein erstes und einziges Mal. Damals hatte ich noch keine Ahnung von Sorgen oder von “The Secret”. Ich war einfach jung und spürte die Freiheit. Nichts konnte mich umhauen, ich war frei und unbesiegbar. Es gab keine Gefahr, der ich nicht hätte Herr werden können.
Ich rieche heute noch den ersten Sonnenstrahl auf meinem Gesicht, höre die erwachende Straße und die rasselnden Rollgitter vor den Tiendas. Los, los, los, das Leben will dich, hörte ich irgendetwas rufen.
Erstmal ein Cafe und Empanadas und dann weiter mit dem Zug nach Santa Cruz. Der Liebe entgegen.
Ich will damit sagen: Aufgeben ist keine Option. Das Beste aus jedem Moment, das ist unsere Aufgabe. Solche Bücher sind Werkzeuge, deren Nutzen wir für uns entdecken dürfen. Manchmal reicht es, dass man weiß, dass das Werkzeug im Kasten liegt.
Ich habe das Buch damals mit einer Freundin gemeinsam in der Anfangszeit der Uni gelesen und ich fand es ein wenig albern aber dennoch war die Message gut. Wir haben lange darüber diskutiert und es hat auch bei uns einen Anfangsstein gelegt mehr auf unser Denken zu achten. Gerade in so einer turbulenten Zeit Anfang 20, hat es irgendwie geholfen die wilden emotionalen auf und ab Phasen zu „überleben“ und sich auszuprobieren.
Es war Gesprächsstoff unter vielen meiner Freundinnen und auf Parties. Habe als ich den Artikel gelesen habe überlegt, dass es eigentlich das perfekte Einsteigerbuch war - egal was Leute sagen- und ich es noch nie weiter geschenkt habe. Müsste ich mal machen. Danke für die Inspirstion
Lieber Florian, ich habe lange gezögert, einen Kommentar zu deinen Ausführungen zu schreiben. Lass mich nur einen Punkt herausgreifen. Einstein hat dieses Zitat NIEMALS geäußert. Es ist absolut Fake und wird in der esoterischen Welt immer wieder verwendet. Ansonsten äußere ich mich lieber nicht zu dem Buch. Mit herzlichen Grüßen Martin
Lieber Martin, wie bei sehr vielen Zitaten ist es oft nicht mehr ganz klar, wer sie letztlich gesagt hat. Je nach Kontext werden sie diesem oder jenem zugeschrieben, wie es eben passt. Im Hinblick auf dieses Zitat, wusste ich das tatsächlich nicht. Am Ende ist es wie mit diesem Buch, zu dem du nichts sagen möchtest, aber so viel sagst, dass die Schwingung die Richtung des vermeintlichen Kommentars gut einordnen lässt. Das Ergebnis ist das Wichtigste.
Das Zitat fasst eine Einstellung gut zusammen. Ich für mich kann sagen, dass ich seit ca. 5 Jahren nach diesem Zitat lebe und es mir immer wieder bewusst mache und genau das sehr viel zum Guten für mich geändert hat.
Ich schätze deine Kommentare immer sehr. Danke, dass du dich zu einem Kommentar durchgerungen hast.
Ein wundervoller Artikel über ein wunderbares Buch. The Secret ist mir Anfang der 2000er irgendwann über den Weg gelaufen. Doch Ende letzten Jahres habe ich mich noch einmal sehr aktiv damit auseinandergesetzt. Es hat auch mir zu mehr Fülle und Dankbarkeit geholfen. Dinge, die wir zu schnell vergessen.
Danke dir.
Hey Marco, es ist so spannend über welche Offenbarungen wir uns immer wieder erreichen. Eben hab ich dein Abo gesehen und gedacht: „Was hat ihn jetzt dazu bewogen?“. Und dann sehe ich hier dein Kommentar und ha e die Antwort auf meine Frage. Es tut gut zu lesen, dass die Lehren aus „The Secret“ noch ein weiteres Leben verändert haben.
Fand deinen Text so gut, das hat mich dazu bewegt. ✨️🙏💚
Schöner Artikel. 🙋🏽♀️
Ich hab vor 10 Jahren als erstes das Gesetz der Resonanz gelesen und The Secret hatte ich als Film geguckt. Im Grunde hat bei mir der innere Wandel dafür gesorgt, dass sich auch im Außen was verändert hat. Und egal auf welcher Plattform ich bin, ist The Secret oft der Türöffner zu dieser Welt und das finde ich wunderbar. Grüße
Lieben Dank für dein Kommentar und deine Beweggründe. 🧡
Gern. 😊 Auch wieder schön, dass mich dein Artikel gerade jetzt erreicht. Ich hatte nämlich Montag wieder so einen Tag voller „Synchronizitäten“ und auch wenn es nur kleine sind, schreibe ich jetzt den Artikel dazu zu Ende. Manchmal ist es wirklich verrückt, wie die Dinge sich schlussendlich fügen. Auch wenn man mal Jahre zurück denkt. Also nochmal danke und einen schönen Tag dir. 🌳 ☀️
Es gibt wahrscheinlich Bücher, die sind für die einen Heilmittel und für die anderen Gift. Das liegt wohl auch daran, auf welche ihrer Passagen man die eigene Aufmerksamkeit ganz besonders lenkt. Als ich THE SECRET zum ersten Mal las, kannte ich längst das Prinzip, glaubte aber, es wirke nur bei bestimmten Menschen, eben nicht bei mir. Weil nichts, was darin vorgeschlagen und geraten wurde, bei mir zu funktionieren schien. Vielleicht sollte ich auch sagen, dass ich nicht der geduldigste Mensch bin, allerdings auch beim Lesen den Eindruck hatte, es sei eine Anleitung, wie man gefühlt in 2 Sekunden von 0 auf 100 beschleunigt. Da ich zu jener Zeit gerade ziemlich frisch sozial abgestürzt und extrem knapp bei Kasse war - schließlich wollte ich auch endlich das tun, was mich glücklich machte, und das war eben nicht gerade das Immobilien- oder Drogengeschäft -, fühlte ich mich regelrecht verspottet, wenn dann vollmundig versprochen wurde: "Du kannst ALLES haben, was du willst, ALLES sein..." usw. Hinzu kommt ja noch, dass auch gesagt wird, wenn es nicht funktioniere, läge es nicht am Prinzip selbst, sondern an mir, dem Anwender. Indem ich es eben nicht richtig mache, nicht das Richtige denke usw. Ich fand es extrem ANSTRENGEND, immer das Richtige zu denken... Kurz: Die Dinge, die ich nicht zwingend in meinem Leben haben wollte, die "Nebenbei-Sachen", ließen sich leicht manifestieren: Gesundheit bis ins Alter (bin jetzt fast 70 und immer noch unglaublich gesund!), eine erfüllende Liebe (mit meiner Partnerin war und ist es oftmals so schön, dass ich es kaum glauben konnte/kann)... Ein Reichtum, den ich oftmals zu wenig achtete! Was ich aber wirklich dringend gebraucht hätte, war Geld, da ich nach meinem Absturz chronisch blank war. Geld mied mich hartnäckig, da konnte ich machen und denken, was ich wollte, da ging nichts. (Ist ein bisschen bis heute so, ganz, ganz allmählich kommt mehr, doch es ist meistens wie ein Tropfen auf den heißen Stein.) Daher ging ich davon aus, dass THE SECRET nicht mein Heilmittel, sondern weit eher mein Gift war, und ich sah zu, dass es sich eben NICHT lange in meinem Bücherregal aufhielt. Es kann gut sein, dass nun mehr zu mir fließt, aber ich habe mich abgefunden, habe Frieden geschlossen mit dem IST-Zustand. Schließlich bin ich Schriftsteller in einem Land, in dem maximal (so sagen es Statistiken) 5% der Bevölkerung noch Bücher lesen... - Eventuell könnte ich mich noch auf ein ICH-WEISS-NICHT mit Rhonda Byrne einigen, aber sie wollte ja wohl Lesern die sichere Gewissheit vermitteln, dass sie ihr Traumleben erschaffen könnten, und das ziemlich schnell.
Danke @Andreas H. Buchwald, für dein ausführliches Kommentar. Byron Katie ist mir durch ihr “The Work” ein Begriff. Auch das funktioniert, wenn man es zulässt. So wie du dein Erlebnis mit „The Secret“ beschreibst, wird greifbar, dass wir uns nicht in einer unendlichen Schleife der Möglichkeiten befinden. Wir werden älter und die Möglichkeiten, etwas zu ändern, schwinden. Ich habe für mich gelernt, dass Reichtum und Fülle niemals nur Geld sind. Geld mag ein Teil der Sorglosigkeit sein, aber ist niemals Reichtum. Natürlich ist mir klar, dass es diese oberflächlichen Dinge sind, die uns beschäftigen. Denn haben wir kein Geld, haben wir Sorgen, und das nicht zu knapp. Ich weiß das. Ich hatte viele Jahre lang zu wenig Geld.
Haben wir aber irgendwann begriffen, welche Schönheit der einzelne Moment enthält, welche Sicherheit das Dach über dem Kopf bietet, welche Sorglosigkeit der gefüllte Kühlschrank bietet, dann kann sich vieles ändern.
Ich erinnere mich heute noch an eine Nacht in Brasilien. Ich war nachts um 4 Uhr über die Grenze aus Uruguay gekommen, konnte kein Portugiesisch und brauchte einen Schlafplatz. Alle Hotels waren belegt oder wollten einem Landstreicher wie mir kein Zimmer geben. Mir blieb nichts übrig, als auf der Straße zu schlafen. Mein erstes und einziges Mal. Damals hatte ich noch keine Ahnung von Sorgen oder von “The Secret”. Ich war einfach jung und spürte die Freiheit. Nichts konnte mich umhauen, ich war frei und unbesiegbar. Es gab keine Gefahr, der ich nicht hätte Herr werden können.
Ich rieche heute noch den ersten Sonnenstrahl auf meinem Gesicht, höre die erwachende Straße und die rasselnden Rollgitter vor den Tiendas. Los, los, los, das Leben will dich, hörte ich irgendetwas rufen.
Erstmal ein Cafe und Empanadas und dann weiter mit dem Zug nach Santa Cruz. Der Liebe entgegen.
Ich will damit sagen: Aufgeben ist keine Option. Das Beste aus jedem Moment, das ist unsere Aufgabe. Solche Bücher sind Werkzeuge, deren Nutzen wir für uns entdecken dürfen. Manchmal reicht es, dass man weiß, dass das Werkzeug im Kasten liegt.
Ich habe das Buch damals mit einer Freundin gemeinsam in der Anfangszeit der Uni gelesen und ich fand es ein wenig albern aber dennoch war die Message gut. Wir haben lange darüber diskutiert und es hat auch bei uns einen Anfangsstein gelegt mehr auf unser Denken zu achten. Gerade in so einer turbulenten Zeit Anfang 20, hat es irgendwie geholfen die wilden emotionalen auf und ab Phasen zu „überleben“ und sich auszuprobieren.
Es war Gesprächsstoff unter vielen meiner Freundinnen und auf Parties. Habe als ich den Artikel gelesen habe überlegt, dass es eigentlich das perfekte Einsteigerbuch war - egal was Leute sagen- und ich es noch nie weiter geschenkt habe. Müsste ich mal machen. Danke für die Inspirstion
Lieber Florian, ich habe lange gezögert, einen Kommentar zu deinen Ausführungen zu schreiben. Lass mich nur einen Punkt herausgreifen. Einstein hat dieses Zitat NIEMALS geäußert. Es ist absolut Fake und wird in der esoterischen Welt immer wieder verwendet. Ansonsten äußere ich mich lieber nicht zu dem Buch. Mit herzlichen Grüßen Martin
Lieber Martin, wie bei sehr vielen Zitaten ist es oft nicht mehr ganz klar, wer sie letztlich gesagt hat. Je nach Kontext werden sie diesem oder jenem zugeschrieben, wie es eben passt. Im Hinblick auf dieses Zitat, wusste ich das tatsächlich nicht. Am Ende ist es wie mit diesem Buch, zu dem du nichts sagen möchtest, aber so viel sagst, dass die Schwingung die Richtung des vermeintlichen Kommentars gut einordnen lässt. Das Ergebnis ist das Wichtigste.
Das Zitat fasst eine Einstellung gut zusammen. Ich für mich kann sagen, dass ich seit ca. 5 Jahren nach diesem Zitat lebe und es mir immer wieder bewusst mache und genau das sehr viel zum Guten für mich geändert hat.
Ich schätze deine Kommentare immer sehr. Danke, dass du dich zu einem Kommentar durchgerungen hast.