2021 hatte ich einen Gast in meinem Podcast. Huck lebt in einer Jurte in Finnland. Er produziert seinen Strom selbst, lebt inmitten der Natur und stellte die Frage: „Was können wir wollen?“
Das beschäftigt mich bis heute.
In diesem kurzen Ausschnitt aus der Folge erklärt er seine Technik, um einmal im Monat aus dem Leben auszusteigen und innezuhalten. Sei es aus Dankbarkeit, aus Erschöpfung oder zur Neuorientierung.
Auf seinem Youtube-Kanal teilt er verschiedene Überlebensmethoden aber auch andere hilfreiche Werkzeuge, wie seine Philosophie “Saving the world with your spoon”
https://www.youtube.com/@huckmiddeke665
S – Stopp (Slow down, Sit down): Der wichtigste Schritt. Du hältst physisch inne. Setz dich hin, atme tief. Bevor du irgendetwas analysierst, praktiziere Dankbarkeit. Erinnere dich daran: Du bist am Leben, du hast ein Dach über dem Kopf, du hast Menschen, die dich lieben. Dankbarkeit ist das Gegengift zur Panik. Sie holt dich sofort aus dem Tunnelblick zurück in die Fülle.
T – Think (Denken & Überprüfen): Analysiere deine „Überlebensfaktoren“. Wie steht es um deine Energie? Vernachlässigst du die Gemeinschaft mit anderen? Stell dir die Frage: Befinde ich mich gerade wirklich in einer Krise oder ist es nur die Geschwindigkeit, die mich blind macht?
O – Observe (Beobachten & Möglichkeiten): Schau dich um. Was funktioniert bereits gut? Wo kannst du erfolgreiche Strategien aus einem Bereich (z.B. deinem Job) auf einen anderen (z.B. deine Zeit mit den Kindern) übertragen? Was ist für heute „genug“?
P – Plan (Planen): Entwirf einen Plan bis zum nächsten Vollmond. Setz dir nicht zehn Ziele, sondern fokussiere dich auf ein oder zwei Dinge, die deine Lebensqualität wirklich erhöhen – wie ein fester Abend ohne Handy für deine Freunde oder Hobbys.




