Wie aus einem X-Trail mein "Maulwurf" wurde
Inkonkito, autark, Allrad & komfortabel
Der Nissan X-Trail T31 vereint alle meine Wünsche. Es ist ein Fahrzeug, mit dem ich normale Geschwindigkeiten auf der Autobahn zurücklegen kann. Auch verbraucht der Wagen nicht übermäßig viel Sprit und ist günstig im Unterhalt. Der Innenraum ist ein Platzwunder und man sieht ihm nicht an, was sich darin verbirgt.
Was ich zu Anfang nicht wusste, war, dass dieses Modell in Deutschland nur selten verkauft wurde. Somit sind viele bereits nicht mehr auf den Straßen unterwegs und die Ersatzteile sind eher rar oder gar nicht mehr verfügbar.
Wie in meinem vorherigen Artikel beschrieben, hatte ich verschiedene Anforderungen an ein neues Fahrzeug. Es sollte unter anderem als Alltagsauto dienen, aber es mir auch ermöglichen, abseits befestigter Straßen zu fahren. Außerdem wollte ich darin schlafen können.
Gefunden habe ich den Wagen 2024 schließlich bei einem Kleinwagenhändler in Herne. Nach einer Probefahrt und genauester Inspektion des Fahrzeugs wurde mir dieser nach einer Anzahlung schließlich eine Woche später geliefert.
Die Kosten beliefen sich auf 12.000 EUR. Der Wagen hatte 130 000 km gelaufen.
Technische Daten:
2.0 dCi
Baujahr: 2013
PS: 173
Kraftstoff: Diesel
Spritverbrauch: 7,2 L / 100 km
Allrad
Vollausstattung mit Ledersitzen, Sitzheizung, Panoramadach, Bose-Soundsystem…
Meine Modifizierungen
Motorhaubendämpfer (80 EUR)
Unterboden- und Hohlraumversiegelung by Dry-Guys Kassel (3300 EUR)
4 neue Reifen Yokohama Geolander (500 EUR)
Diese Reifen haben hervorragende Eigenschaften im Offroadbereich in Kombination mit leisen Abrollgeräuschen auf der Straße.
Verdunkelte Scheiben seitlich hinten und Heckscheibe (120 EUR)
Hier wollte ich neugierige Blicke ins Fahrzeug und das Aufheizen durch die Sonne vermeiden. Die Scheiben wurden konform der StVZO bis zu 95 % verdunkelt.
Windabweiser vorn und hinten von ClimeAir (80 EUR)
Wieso die Bezeichnung Maulwurf?
Ich bin die Generation “Der kleine Maulwurf”. Vielleicht kennst du diese Sendung noch aus dem Fernseh-Alltag der 80er Jahre. Ich habe den kleinen Maulwurf als kleines Stehaufmännchen und neugierigen Zeitgenossen in Erinnerung. Genauso ist es mit meinem Auto. Ich komme damit überall hin, bin unabhängig und autark. Es erfreut mich, damit unterwegs zu sein, und ich kann damit einfach frei sein.
Dazu ist das Fahrzeug auch noch grau und es bringt mich auch in unwegsamem Gelände vorwärts. Wenngleich ich Grau als Wagenfarbe gar nicht mag.
Wenn du wissen willst, wie ich den Wagen zum Mini-Camper ausgebaut habe, dann abonniere meinen Kanal.
So haben alle meine bisherigen Fahrzeuge Namen erhalten. Mein Camperbus hieß “Momo”. Und genau das hat dieser Bus auch in mein Leben gebracht. Die Wahrnehmung von Zeit hat sich durch die Nutzung des Busses verändert.
Wie denkst du über Namen für Fahrzeuge?
Liebe Grüße,
Florian


