Wer bin ich, wenn ich niemand sein muss?
Nur ein Zitat? Eine Floskel? Abgedroschen?
Unser Leben besteht aus Gewohnheiten, Erwartungen und Selbstverständlichkeiten.
Lange Jahre war vorn an der Ecke ein Kiosk. Plötzlich, von einem Tag auf den anderen Tag, wurde er geschlossen. Und nun? Wo hole ich jetzt meine Brötchen? Mit wem halte ich nun meinen morgendlichen Plausch? Ich bleibe jetzt zu Hause. Trinke meinen Kaffee alleine. Das Leben hat einfach keinen Sinn mehr. Oder?
Gelegentlich kommt es vor, dass wir uns von Dingen verabschieden müssen, die uns zur Gewohnheit geworden sind. Dinge, Menschen und Routinen, die wir in unser Leben so integriert haben, dass es schmerzlich sein wird, sie zu verlassen oder zu verändern.
Das kann immer eine Chance sein. Eine Chance, etwas zu entdecken, was dir irgendwann verloren gegangen ist. Etwas an dir selbst wiederzufinden. Okay, du brauchst etwas Mut dazu, aber dein Leben will es so. Du bist träge geworden und jetzt ist es an der Zeit. Steh auf, stell deine Tasse hin, knips die Flimmerkiste aus und geh raus.
“Werde der, der du bist, wenn du niemand sein musst!”
Ich will eins klarstellen, bevor ich hier weiterschreibe:
Ich bin einfach ein normaler Mensch. Ich habe nicht studiert und bin kein Professor, auch wenn ich manchmal so genannt werde. Weder habe ich das Schreiben gelernt noch erhebe ich Anspruch darauf, es besonders gut zu können. In meiner Vergangenheit hatte ich wirklich Schwierigkeiten, überhaupt mit diesen ganzen Regeln klarzukommen. Zeichensetzung, Grammatik, Zeiten und Formen … , aber hey, was soll’s, es geht doch um den Inhalt, oder?
Ich schreibe in meinem Blog über mein Leben, meine Reisen, meine Erkenntnisse, mein Selbststudium. Mein Schreibstil ist authentisch, ohne KI. Ich erzähle hier nicht, um zu prahlen. Meine Texte sollen motivieren und zeigen, dass alles möglich ist, was du dir vorstellst. Alles, was ich schreibe, ist wirklich passiert. Versprochen!
Mein Dank geht raus an, mein ICH:
Danke, dass du aufgestanden bist, die Flimmerkiste ausgeknipst hast, das Bier auf die Seite gestellt und angefangen hast, dein Leben zu verändern.
Danke, dass du den Mut gefunden hast, daran zu arbeiten, der zu werden, der du bist, wenn du niemand sein musst. Der Weg ist das Ziel – ohne scheiß! Ich bin auf dem Weg. Und am Ende tausche ich „müssen“ noch gegen „möchten“. Holy shit, das wär es!
In meinem Podcast habe ich vor einiger Zeit diese Frage, aus dem Titel, behandelt. Hör gern rein, solange er noch online ist (nicht mehr lange). Ab Minute 9 geht’s rein ins Thema:
Schreib gern deine Meinung dazu in die Kommentare. 👇🏽
Liebe Grüße,
Florian


